Season opening weekend - Day 2 | Primitif + Synkie

11 oct. 2025 · 19:30 – 23:00

beginnt bei : 20:30

Live-Aufführungen

Zur Eröffnungsfeier lädt das MIAM zu zwei besonderen Abenden, um den neuen Ort und das kreative Potenzial zu präsentieren. Das Programm beinhaltet Auftritte von Primitif und Synkie – zwei Projekte, die bereits erfolgreich auf Bühnen in ganz Europa unterwegs waren.

Primitif

Der Musiker, Improvisator, Komponist und experimentelle Geigenbauer Julien Corda aus dem Departement Drôme ist bekannt für seine unkonventionellen künstlerischen Wege und seine Leidenschaft, das Unerforschte zu erkunden. Mit seiner Offenheit für das Ungewöhnliche und einer Vorliebe für kreative Experimente sucht er stets nach neuen Klangerfahrungen und Ausdrucksformen jenseits des Gewöhnlichen. Seine musikalische Laufbahn umfasst zahlreiche Projekte in Rockbands und Ensembles; die Entdeckung der freien Improvisation wurde für ihn zum künstlerischen Wendepunkt. Später erweiterte er sein Spektrum durch eine Dirigentenausbildung und vertiefte sich in die von Walter Thompson entwickelten Soundpainting-Gesten – eine universelle Zeichensprache für die kollektive Live-Komposition. So schafft Julien Corda originelle Klanglandschaften, die neugierig machen und inspirieren.

Primitif, ein elektro-mechanisches Orchester, ist reine Trance: eine lysergische und organische Rave-Erfahrung, eine Mischung aus akustisch erzeugten Klängen, selbstgebauten mechanischen Automaten und wilden, tribalen Rhythmen – alles gefiltert durch die elektronischen Maschinen des 21. Jahrhunderts, deren Bedienung nur er kennt, gespielt unter Hochspannung, als hinge sein Leben davon ab.

Synkie

Phonoreszenz: Wenn Bilder hörbar werden und Klänge zu leuchten beginnen.

Mit seinem selbst gebauten Instrumentarium verschmilzt Michael Egger Bild und Ton zu einem einzigartigen Signalstrom. Livebilder alter Videokameras werden über Fernseher rückgekoppelt, beginnen sich gegenseitig zu modulieren und hörbare Frequenzen zu generieren. Synchron dazu laufen Tongeneratoren welche, sichtbar gemacht, das Bild ( welches ja eigentlich den Ton macht) wiederum beeinflusst. Solche Rückkoppelungsschleifen verbindet Egger zu einem teilweise sich selbst spielenden komplexen Orchester. Angetrieben vom Metronom eines umgebauten Plattenspielers entstehen Dronenklänge, Klicks und Glitches – irgendwo zwischen experimentalem Noise und Minimal Techno – zu Bildern die Erinnerungen an Videokunst aus den 70er Jahren wiedererwecken; ein synästhetisches Gesamterlebnis in welchem sich diese audiovisuelle Schlange gleich mehrfach in den Schwanz beisst.

Die Instrumente dazu wurden von Max Egger, Michael Egger und Flo Kaufmann von Grund auf selbst entwickelt und gebaut und sind unter Open Source Lizenzen publiziert.

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Nicht für Epileptiker geeignet
  • Vorverkauf15,00 CHF
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